Wie Augmented Reality unsere Sehgewohnheiten erweitern wird

Ich sehe was, das du nicht siehst!

Hä? Alle, die jetzt vor Wikipedia sitzen und verzweifeln, dürfen jetzt aufatmen: Wir erklären das Thema dieses Blogeintrags nochmal in eigenen Worten. Augmented Reality ist eine Erweiterung der Realität. Wer schon einmal die App Snapchat genutzt hat, weiß wie das Prinzip funktioniert: Mit zahlreichen Filtern in der Kamera kann man z.B. einen Blumenkranz tragen, sich Hundeohren wachsen lassen oder sich in einen gruseligen Dämon verwandeln. Augmented Reality ist also nichts anderes, als die Realität mit Attributen zu erweitern und sich so eine neue Art der Wirklichkeit zu erschaffen.

Der Unterschied zu Virtual Reality ist, dass der User sich nicht in eine computergenerierte Welt begibt, sondern im Hier und Jetzt bleibt. Das gilt auch für die Erweiterungen: Wer die Kamera seines Devices öffnet, sieht auf dem Screen genau das gleiche wie hinter dem Screen. Nur mit Symbolen, Bildern und Sounds gepimpt.

Augmented Reality wird unseren Alltag bestimmen

Bis auf Snapchat wird Augmented Reality oder AR – wie die offizielle Abkürzung heißt – bis jetzt kaum im Alltag verwendet. Das ändert sich in nächster Zeit vor allem durch zukünftigen Werbemaßnahmen. Burger King ist bekannt, ihre Konkurrenten metaphorisch zu grillen. Auf Grundlage dessen veröffentlicht das Unternehmen in Brasilien die  App "Let this ad burn". Ihre Aufgabe? Durch AR die Werbeanzeigen von McDonalds und Co “verbrennen”. Natürlich nur im metaphorischen Sinne. Alles, was Du dafür tun muss, ist mit deiner Handycam das Plakat zu scannen dabei zuzusehen, wie es brennt. Als Belohnung erscheint dort stattdessen ein Burger King-Plakat. Und es gibt sogar noch was für das Belohnungssystem: Pro abgefackelter Ad gibt es einen Whopper for free im nächsten Store. Und der lässt sich sogar ohne Augmented Reality verdrücken.

Wenn die Werbung den Weg erstmal bereitet hat, werden die Verwendungsmöglichkeiten für AR explodieren. In Möbelhäusern z.B. gibt es alle Möbel als 3D-Objekte , die Du per AR direkt in dein Wohnraum stellen kannst. So kann jeder herausfinden, ob das Prachtstück wirklich wie aus dem Katalog ist. Und zur Trauer aller Retourenkäufer, gibt es auch Kleidung als AR-Objekte , die Du direkt an den potenziellen Käufer projizieren kannst. So ist es möglich,  obligatorischen Fehlkäufe zu vermeiden. Denn wie wir wissen, tauchen gerade beim  Online-Shopping oft durch abweichende Verarbeitung auf.

AR als Erweitung eines Stadtportals

Natürlich haben wir uns als Stadtportal auch Gedanken über AR gemacht. Wir arbeiten an einem Cityguide, der  Dich mit eingeblendeten Symbolen zu den Sehenswürdigkeiten und Hotspots Stuttgarts führt. Dort werden Dir die wichtigsten Informationen direkt und unterhaltsam und mit viel Liebe zum Detail mitgeteilt. Dasselbe gilt für Unternehmen: Kunden müssen nicht mehr in die Restaurants eintreten, um das Wichtigste über Dich zu erfahren. Sie sehen alle Spezialangebote, Preise und Informationen auf dem Display ihres Devices in der Nähe Deiner Location. Und wenn wir mal ein Gewinnspiel anbieten, verteilen wir 20 “Herzstücke” als AR-Objekte in Stuttgart, die Du dann finden darfst.

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